Die Geschichte des Briefmarkensammelns Teil 12 – Die erste Briefmarkenzeitschrift

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LE PembertonEnde der 1970er-Jahre erschien in der niederländischen Zeitschrift „Philatelie“ eine faszinierende Artikelserie von K. Kouwenberg zur Geschichte des Briefmarkensammelns. Diese Serie inspirierte Rob Smit, den Inhaber von PostBeeld, die Geschichte des Briefmarkensammelns in mehreren Teilen neu zu schreiben. Dies ist Teil 12 – Die erste Briefmarkenzeitschrift. Angesichts der rasanten Entwicklung der Philatelie im Jahr 1862 war es nur eine Frage der Zeit, bis eine Zeitschrift erscheinen würde, die sich ausschließlich dem Briefmarkensammeln widmete. Jungenmagazin Im Sommer 1862 schaltete Thomas William Kitt eine Anzeige in der Zeitschrift „Boy’s Own“, in der er seine Absicht bekundete, eine Briefmarkenzeitschrift herauszugeben und Mitarbeiter suchte. Das Vorhaben kam jedoch nie zustande. Kitt berichtete später, er habe zwar zahlreiche Rückmeldungen erhalten, jedoch hauptsächlich Anfragen nach Informationen und keine Zusagen zur Mitarbeit. Er wagte es daher nicht, das Projekt weiterzuverfolgen. Zu denjenigen, die nach der Anzeige mit Kitt korrespondierten, gehörten A. Perris und E. Moore aus Liverpool. Sie wagten es, die Idee einer Briefmarkenzeitschrift weiterzuverfolgen, und am 15. Dezember 1862 erschien die erste Ausgabe des „Monthly Advertiser“. Ein eher allgemeiner Titel, der sich jedoch ausschließlich an Briefmarkensammler richtete. Auch Thomas Kitt trug schließlich zu dieser Zeitschrift bei, ebenso wie L. E. Pemberton (siehe Porträt oben in diesem Artikel) und, wie in Teil 9 dieser Serie erwähnt, Frederick W. Booty. Ab der dritten Ausgabe ging die Publikation in den Besitz des Verlags E. Moore & Co. über und wurde in „The Stamp Collectors' Review and Monthly Advertiser“ umbenannt. Die Zeitschrift hatte jedoch nur eine kurze Lebensdauer. Im Juni 1864, nach 19 Ausgaben, wurde sie eingestellt.
Gastbeitrag