Sternzeichen Widder, lebhaft und unkompliziert
Die westliche Astrologie beginnt mit dem Sternzeichen Widder. Es steht für Erneuerung und den Anbruch neuer Zeiten. Der Frühling, der am 21. März beginnt, sprüht vor Lebensfreude, und so auch der Widder. Tatendrang spielt im Leben des Widders eine wichtige Rolle. Er hat einen starken Drang zum Handeln und liebt Neues, am liebsten Dinge, an die sich andere nicht herantrauen. Abenteuer und Fortschritt locken.
Lebhaft und unternehmungslustig
Der Widder liebt Herausforderungen. Er ist unternehmungslustig und voller Tatendrang. Der Widder will gewinnen. Er sieht dies als Sieg über sich selbst, der sein Selbstverständnis erweitert. Außerdem möchte er seine eigenen Stärken entdecken. Oft stürzt sich der Widder recht unüberlegt in Neues. Er nimmt Herausforderungen impulsiv an, ohne an die Konsequenzen zu denken. Genauso schnell, wie er etwas Neues beginnt, kann er es auch wieder aufgeben. Das ist verschwendete Energie. Für den Widder gilt daher: „Erst denken, dann handeln“ und sich erreichbare Ziele setzen.
Die australische Briefmarke (2007) symbolisiert Lebensfreude, Dynamik und Siegeswillen. Was treibt der Widder der Ukraine (2008) nun? Irgendetwas mit Blumenkohl? Aber hat das überhaupt etwas mit den typischen Eigenschaften des Widders zu tun?
Unkompliziert und hitzköpfig
Aufgrund seiner Ehrlichkeit und Impulsivität sagt der Widder oft genau das, was er denkt. Unbeabsichtigt kann er damit andere tief verletzen. Der Widder selbst kann schnell wütend werden. Er lässt sich leicht von emotionalen Ausbrüchen mitreißen, in denen er in Wut gerät. Er selbst vergisst seinen Ärger schnell. Dies gilt jedoch oft nicht für diejenigen, die er mit seiner direkten Ehrlichkeit verärgert hat. Der Widder muss daher vorsichtig sein, was und wie er etwas sagt.

Die Farbe des Sternbilds Widder ist Rot. Viele Briefmarken mit Sternbildmotiven sind jedoch blau, wie beispielsweise diese niederländische (2008), die von den Marshallinseln (2010) und die aus Österreich (2006). Die einzige rote Briefmarke ist die hübsche Kitty-Briefmarke aus Singapur (2009). Aber der kleine Widder schläft so niedlich darauf, dass sie mich überhaupt nicht an das Sternbild Widder erinnert.
Führung und Recht haben
Der Widder ist ein unabhängiges Sternzeichen, das zielstrebig auf seine Ziele zusteuert. Er weiß genau, was er will. Gleichzeitig kritisiert er andere Ansichten schnell und ist von seiner eigenen Richtigkeit überzeugt. Dadurch wirkt er oft dominant. Zusammen mit seinem Tatendrang und Unternehmergeist macht all dies den Widder zu einer wahren Führungspersönlichkeit.
Ich sehe Führungsqualitäten in dieser wunderschönen griechischen Tierkreiszeichen-Briefmarke (2007). Eine kraftvolle und beeindruckende Ausstrahlung! Der Widder auf der russischen Briefmarke (2004) hingegen wirkt etwas ausdruckslos. Das passt so gar nicht zu einem Widder.
Freundschaft, Liebe und Empathie
Obwohl sich der Widder oft missverstanden fühlt, bemüht er sich selbst nicht wirklich, andere zu verstehen. Es fällt ihm schwer, zuzuhören. Oftmals dringt nicht einmal zu ihm durch, was sein Gegenüber ihm eigentlich sagt. Er ist wie in einem Ohrstöpsel gefangen. Und wie soll man jemanden verstehen, wenn man ihn nicht hört? Trotzdem möchte jeder den Widder zum Freund haben. Er ist ein freundlicher Mensch und in Liebe und Freundschaft sehr loyal.
Eine rumänische Briefmarke (2002) mit dem Sternbild Widder und eine ungarische Briefmarke (2005) mit dem Sternbild Widder.
Widder als Aszendent
Menschen mit dem Aszendenten Widder erkennen dich an deinem kämpferischen und impulsiven Verhalten, aber auch an deiner Lebhaftigkeit, Energie und deinem Mut. Da du oft sehr von deiner eigenen Richtigkeit und deinen Lebensansichten überzeugt bist, wirkst du auf andere häufig dominant. Außerdem bist du beim Äußern deiner Meinung nicht gerade diplomatisch, was nicht immer gut ankommt. Trotzdem wirst du von den Menschen wegen deiner positiven Ausstrahlung geschätzt.Der Widder, der Widder, das Sternzeichen auf einer Briefmarke aus Sri Lanka (2007)


Laut Jacqueline van der Pas beginnt der Frühling am 21. April. Ich habe einen sehr seltsamen Kalender, denn bei mir beginnt der Frühling am 21. März.
Aber ja, es gilt immer noch: „April macht, was er will.“
@Wim, nun ja, man sehnt sich ja nach wärmeren Temperaturen (und „der März kommt wie ein Löwe“), und ehe man sich versieht, ist man gedanklich schon einen Monat voraus 🙂 Es wurde angepasst, danke für das Feedback!