Skelett auf einer Briefmarke: Man kann die Knochen fühlen!

Lettland Mexiko Neuseeland
Skelette waren in letzter Zeit häufig in den Nachrichten. Zuerst kam das Nachricht Darüber hinaus stellte sich heraus, dass ein Skelett an einer Schule in Neuseeland aus echten menschlichen Knochen bestand. eine Woche später Es ging wieder einmal um ein Skelett. In einem historischen Gebäude in Schweden, das zum Verkauf steht, liegt ein mittelalterliches Skelett unter einer Glasplatte. Ich fragte mich damals, ob es wohl viele Briefmarken mit Skelettmotiven gäbe.

Sonderbriefmarken Sloweniens

Ich habe nur wenige gefunden. Dieses Exemplar hier finde ich aber besonders bemerkenswert. Sie wurden 2005 von Slowenien in einer Serie zur gotischen Kunst herausgegeben. Diese zusammenhängenden Briefmarken zeigen ein Detail des berühmten Freskos „Totentanz“ in der Altstadt. Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Hrastovlje, Slowenien. Dieses Fresko wurde geschaffen von John aus KastavEs wurde 1490 fertiggestellt. Es ist 90 Zentimeter hoch und 630 Zentimeter lang. Es zeigt elf Figuren in verschiedenen Lebensstadien. Sie alle gehen Hand in Hand mit einem Skelett.

Das Besondere an diesen Briefmarken ist, dass die Skelette plastisch dargestellt sind. Wenn man mit dem Finger darüberfährt, kann man die Knochen fühlen. Eine nette Idee: ein 500 Jahre altes Fresko, neu interpretiert in einem modernen Briefmarkendesign.

Mehr Briefmarken mit Skeletten

Diese Briefmarke mit einem Skelettmotiv wurde 2007 von Lettland anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Medizinmuseums herausgegeben. Eine wunderschöne Briefmarke mit vielfältigen Aspekten und unterschiedlicher Tiefe.

Zum Welttag der Gesundheit 1980 entwarf Mexiko eine Briefmarke mit einem Zigarre rauchenden Skelett. Die Frage auf der Briefmarke lautet: Tabak oder Gesundheit?

Die Briefmarke von Thulamela war zuvor auf Postzegelblog zu sehen. Cees Janssen schrieb Es geht um ein Briefmarkenheft der südafrikanischen Post, in dem diese Briefmarke ebenfalls enthalten war. An anderer Stelle las ich, dass die auf der Briefmarke abgebildeten Skelettreste die von Königin Losha sind. Sie wurden 1996 entdeckt und vom Anatomischen Institut der Universität Pretoria sorgfältig exhumiert. Königin Losha wurde in Fötusstellung mit den Händen an der linken Gesichtshälfte bestattet – eine Geste des Respekts. Auf einer anderen Briefmarke aus dem Heft ist ein goldenes Armband abgebildet. Sie trug es am Unterarm.

Nicht viel

Es gibt nicht viele davon: Briefmarken mit einem Skelettmotiv. Zumindest habe ich keine anderen gefunden. Vielleicht, weil das Thema nicht besonders ansprechend ist. Zu makaber, könnten manche sogar meinen. Ich finde die oben abgebildeten Briefmarken wunderschön, jede einzelne. Wunderschön anzusehen und wunderschön wegen der Geschichte, die hinter ihrer Entstehung steckt.
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