Schachbrettmotiv auf Briefmarkenbogen

Schach Geschichte Geschichte
Am 24. September 2004 gab die ungarische Post einen ganz besonderen Briefmarkenbogen heraus. Das Schachmotiv ist in über 140 Ländern auf Briefmarken zu finden, meist als Einzelmarke oder in limitierter Auflage einer Serie. Doch noch nie zuvor war ein komplettes Schachbrett abgebildet worden.

Der Bogen mit 64 Briefmarken entspricht der Anzahl der Felder auf einem Schachbrett.

Schach-Briefmarkenbogen Der Rand des Blattes zeigt die Buchstaben a bis h und die Zahlen 1 bis 8, die auch Positionen auf einem Schachbrett entsprechen. Das gesamte Blatt zeigt die Eröffnung der sogenannten Ungarischen Verteidigung mit den Zügen: 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lc4 Le7. Diese Eröffnung ist eine Variante des Offenen Spiels und existiert schon sehr lange. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in Fernschachpartien eingeführt, die zwischen 1842 und 1845 zwischen den Hauptstädten Paris und Pest ausgetragen wurden. Schachgroßmeister, wie der ehemalige russische Weltmeister von 1957, verwendeten diese Eröffnung häufig in ihren Partien. Schwarzes Schachfeld Die Schachfiguren sind stilisiert in Weiß und Schwarz dargestellt; jedem Schachbegeisterten ist klar, welche Figur gemeint ist.

Schachfelder

Jede Briefmarke erzählt ein Stück ungarischer Schachgeschichte, beginnend mit den ältesten bekannten Fakten, die über tausend Jahre zurückreichen. Die Geschichte wird in etwa 1.600 Zeichen, einer Art Miniaturschrift, präsentiert. Man benötigt fast eine Lupe, um die Details zu lesen. Die Briefmarken haben jeweils einen Wert von 50 Forint. Der Landesname Ungarn (Magyaroszág) ist unten angegeben. Gibt es Fehler? Ich konnte keine entdecken, aber ich vermute, der Korrekturleser hatte Kopfschmerzen.

6 Kommentare

  1. Dieses Blatt dürfte Aadb bekannt vorkommen. Richtig, es wurde in den letzten Jahren dreimal von Hugo van Reijen kopiert!

  2. Gut durchdacht, aber welcher Sammler wartet schon darauf, 64 Briefmarken auf einmal zu kaufen?

    Eine weitere spezielle Sammleredition, die viel Geld kostet.

    Willem Tel.

  3. Ich habe eines gekauft, um es einzurahmen und meinem Vater zu schenken.

    Es war zwar etwas schwierig zu finden, aber nicht allzu teuer.

  4. Gibt es online irgendwo Übersetzungen der verschiedenen Briefmarken? Ich habe schon gesucht, aber leider nichts gefunden.

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