Pinguine auf Briefmarken
Für viele Familien steht der Skiurlaub schon wieder vor der Tür. Und obwohl man in Frankreich, der Schweiz oder Österreich keinen einzigen Skiurlaub findet, denke ich beim Thema Schnee oft an … PinguineEin seltsamer Gedanke, denn Pinguine kommen nicht nur am Südpol vor. Sie leben auch in Südafrika, Südamerika, Australien, Neuseeland und sogar auf den Galapagosinseln. Diese Inselgruppe im Pazifik nahe dem Äquator ist auch Heimat von Schildkröten. Harriet Sie stammt von dort. Übrigens konnten wir Harriet letzte Woche im Zusammenhang mit dem Darwin-Jahr wieder regelmäßig im Fernsehen bewundern.
Diese Inselgruppe ist so ziemlich die einzige Ähnlichkeit zwischen Riesenschildkröten und Pinguinen, die mir einfällt. Sie sind schon etwas Besonderes, so große Schildkröten, aber auch ein bisschen langweilig. Wir haben eine ganz andere Meinung zu Pinguinen. Ich habe ein paar Kinder in meinem Freundeskreis gefragt: „Was haltet ihr eigentlich von Pinguinen?“ Die Antworten? „Lustig, nett, süß, liebenswert, supercool und fröhlich.“ Ich persönlich finde sie einfach liebenswert. Die unten abgebildete Briefmarkenserie stammt von den Falklandinseln. Es sieht so aus, als hätten diese Pinguine, die alle auf den Falklandinseln vorkommen, extra für die Fotografen posiert. Auf den Briefmarken sind folgende Tiere abgebildet: der Königspinguin, der Eselspinguin, der Magellanpinguin, der Felsenpinguin, der Goldschopfpinguin und der Albino-Felsenpinguin.
Falklandinseln 2008
Zwei weitere Serien von den Falklandinseln:
Falklandinseln 1991
Falklandinseln 2002
Pinguine können zwar nicht fliegen, sind aber hervorragende Schwimmer. Dank ihrer Schwimmhäute zwischen den Zehen sind sie zudem sehr schnell. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 40 Kilometern pro Stunde sind sie wahre Schwimmmeister. Ihre stromlinienförmige Körperform lässt es so aussehen, als würden sie durchs Wasser fliegen. Mit ihren Schwimmhäuten können sie steuern.
Frans Antarktis 1953
Belgien 1971 Japan 1971
Die meisten Pinguinarten legen zwei (manchmal drei) Eier. Männchen und Weibchen wechseln sich beim Brüten ab. Während des Brütens lastet das gesamte Gewicht eines Pinguins auf seinen Zehen. Nach dem Schlüpfen wird das Küken von beiden Eltern gefüttert. Die Küken fressen manchmal fast ein Kilo Fisch pro Stunde. Ein Kaiserpinguin legt nur ein Ei, das vom Männchen bebrütet wird. Er hält das Ei unter einer schützenden Hautfalte an seinen Füßen. Die Weibchen füttern die Küken. Die folgenden Briefmarken von Tristan da Cunha zeigen einen brütenden Felsenpinguin. Zumindest *glaube* ich, dass es ein Felsenpinguin ist, aber es könnte auch ein Eselspinguin sein.
Tristan da Cunha 1974
Pinguine sind gut an das kalte Wasser angepasst. Sie besitzen eine dicke Fettschicht unter der Haut und drei Federschichten. Die äußerste Federschicht, die Daunen, bedeckt ihren Körper wie eine lockere, unregelmäßige Schicht, in der Luft eingeschlossen ist. So hält sich der Pinguin warm. In der Antarktis ist das natürlich auch dringend notwendig. Die Fotos auf den Briefmarken unten veranschaulichen dies eindrucksvoll.
Briten Antarktis 2008
Briten Antarktis 2006
An Land sind Pinguine langsamer als im Wasser. Im Schnee hingegen können sie schneller laufen als Menschen. Das sieht natürlich sehr komisch aus – so ein schnell watschelnder Pinguin. Dieses Watscheln entsteht, weil sie tatsächlich auf ihren Hüften laufen. Seltsam, aber wahr: Ihr Hüftgelenk liegt tief über dem Boden, während ihr Kniegelenk viel höher sitzt. Oft gleiten sie auch auf dem Bauch über den Boden, wie die folgenden Briefmarken aus der britischen Antarktis zeigen.
Briten Antarktis 1997
Pinguine erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie spielen auch an besonderen Tagen eine Rolle. So wie kürzlich am Valentinstag. Lia hat dort einen Pinguin gepostet. schöne Nachricht Und manchmal stehen sie auch zu Weihnachten im Rampenlicht. Britisch-Antarktika gab 1997 eine Serie von Weihnachtsbriefmarken mit fröhlichen Pinguinen heraus.
Briten Antarktis 1997
Und wenn ich mir die neuseeländische Briefmarke ansehe, auf der die beiden eng beieinander stehen, denke ich: „Meiner Meinung nach könnten sie viel beliebter werden.“
Neuseeland 1988

Offenbar steht es auch für die Pinguine nicht gut. Wann wachen wir endlich auf? Erst wenn es keine Tiere mehr gibt?
Jacqueline, ich glaube nicht, dass der Pinguin, den du als „Felsenpinguin“ zeigst, tatsächlich einer ist. Und es ist mit Sicherheit kein Eselspinguin mit seiner Haube. Schau dir einfach die Bilder bei Google an.
Damals widmete ich auch einen kurzen Text für junge Leute den Pinguinen, insbesondere denen, die an den Küsten Südafrikas leben.
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