Nicht zum ersten Mal

Korea Briefmarken
Das ist schon einmal passiert und wird wieder passieren – Briefmarken werden als Propagandamittel missbraucht. Nordkorea hat kürzlich den „Monat des Kampfes gegen den amerikanischen Imperialismus“ ausgerufen und gleichzeitig des Beginns des Koreakriegs (1950–53) gedacht.   Es ist offensichtlich, dass nach all den Jahren immer noch tiefe Feindseligkeiten zwischen den Vereinigten Staaten, die Südkorea im Konflikt unterstützten, und Nordkorea bestehen. Sie führen Krieg gegen Amerika – nicht mit Raketen, sondern mit einer alten und vielfach eingesetzten Waffe: der Briefmarke. Auf der Briefmarke ist das Kapitol in Washington D.C. abgebildet, das von Raketen und einem Maschinengewehr angegriffen wird. Und hier sieht man eine Faust, die einen amerikanischen Kampfjet schlägt. In Zeiten der Spannungen zwischen den Ländern wurden bereits zuvor Briefmarken herausgegeben. 1969 erschien diese Briefmarke, die Präsident Nixon bei einem Angriff zeigte, vermutlich mit Füllfederhaltern der kommunistischen Presse. Hier ist eine Briefmarke von 1975, auf der ein robust wirkender nordkoreanischer Bauer einen etwas seltsam gezeichneten amerikanischen Soldaten schlägt. Auf der Marke steht: „Yankee-Bastard“. Ist das vielleicht die einzige Briefmarke mit einem Schimpfwort?

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