Lasse Viren: Blutdoping oder nicht?

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Hat der finnische Polizist Lasse Virén bei den Olympischen Spielen 1972 und 1976 Blutdoping betrieben oder nicht? Er selbst führte seinen Erfolg auf den täglichen Konsum von Rentiermilch zurück. Viele bezweifeln dies und sehen ihn als einen der ersten Athleten, der zu Blutdoping griff.

Lasse Virén

Lasse Virén, geboren am 22. Juli 1949 in Finnland und von Beruf Polizist, begann im Alter von fünfzehn Jahren gelegentlich an Laufwettbewerben teilzunehmen. Bei den Olympischen Sommerspielen 1972 und 1976 gewann er jeweils die Goldmedaille über 5000 und 10.000 Meter. Der Erfolg des Finnen befeuerte auch Gerüchte. Manche glaubten, Rentierblut sei der Schlüssel zu seinem Erfolg gewesen, andere sprachen von Blutdoping. Beweise dafür gab es jedoch nie. Er selbst hat dies stets bestritten. Jedenfalls war es für die finnische Post kein Problem, Lasse Virén 1995 in eine Liste finnischer Sporthelden aufzunehmen. Wir sehen auch Lasse Viren auf einer schönen Maximum-Karte.

Fliegende Finnen

Mein Blogger-Kollege Cees Janssen hat bereits 2007 einen Artikel darüber geschrieben. Fliegende Finnen Dort ist Lasse Virén auf einer Postkarte aus dünnem Sperrholz zu sehen. Das Schöne daran ist, dass ich sie von Cees bekommen habe. Cees, nochmals vielen Dank, und wie du siehst: Ich mache etwas daraus!

Blutdoping

Beim Blutdoping wird dem Sportler kurz vor einem Wettkampf eigenes Blut verabreicht. Die Blutentnahme erfolgt üblicherweise mehrere Wochen zuvor. In dieser Zeit hat der Körper neues Blut gebildet. Die anschließende Verabreichung des zuvor entnommenen Blutes erhöht dessen Sauerstofftransportkapazität und ermöglicht so eine bessere Leistung. Im Prinzip hat dies denselben Effekt wie EPO.

EPO

Eine der Sportarten, in denen EPO eingesetzt wird, ist Radsport. Die Tour de France 1998 bleibt daher unvergessen. Zum einen, weil diese Tour zum ersten Mal in der Geschichte in Irland startete, vor allem aber wegen des großen Dopingskandals. Das gesamte Festina-Team wurde von den Tour-Organisatoren vom Rennen ausgeschlossen, da im Auto des Masseurs Willy Voet eine große Menge Dopingmittel gefunden wurde. Darüber hinaus wurde Cees Priem, Teammanager des niederländischen Teams TVM, von den französischen Behörden festgenommen, woraufhin die TVM-Fahrer das Rennen aufgaben.

Anti-Doping

Im Sport sollte es um Fairness und Chancengleichheit für alle gehen. Wer dopt, handelt daher unehrlich. Darüber hinaus ist er psychisch nicht ganz gesund, da er seine eigene Gesundheit gefährdet. Ich freute mich über die chinesische Ausgabe einer Postkarte zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking mit dem Text: Anti-Doping.

2 Kommentare

  1. Wunderschöne Illustration mit einem Viererstreifen zum Thema EPO im Radsport. Der Fahrradillustrator.

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