Fröhliches Halloween – Kürbisstempel

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1 Halloween-Briefmarken aus Frankreich 2001In Gespenstisches Halloween Letztes Jahr schrieb ich, dass Halloween seinen Ursprung in der keltischen Kultur hat. Irische Einwanderer brachten den Feiertag in die Vereinigten Staaten, wo er heute groß gefeiert wird. Eines der bekanntesten Symbole von Halloween ist natürlich der ausgehöhlte Kürbis mit einem hineingeschnitzten Gesicht. Mit einer brennenden Kerze darin erzeugt er im Dunkeln eine schaurige Wirkung. Doch welche Geschichte steckt eigentlich hinter dieser Kürbislaterne?

Ursprung des beleuchteten Kürbisses

Über den Ursprung des beleuchteten Kürbisses kursieren verschiedene Geschichten. So heißt es beispielsweise, dass abergläubische Menschen früher damit böse Geister vertrieben. Ein ausgehöhlter Kürbis oder eine Rübe mit einem furchterregenden Gesicht und einer flackernden Kerze darin sollte einen umherirrenden Geist darstellen und böse Geister einschüchtern. Auch ein Zusammenhang mit dem Samhain-Fest wird vermutet. Die Druiden entzündeten auf den höchsten Hügeln Freudenfeuer, um der Sonne für die Ernte zu danken. Die Holzkohle dieser Feuer nutzten sie zum Heizen ihrer Häuser. Zum Transport der glühenden Kohlen verwendeten sie ausgehöhlte Rüben. Die bekannteste Geschichte über den beleuchteten Kürbis ist die Legende vom irischen Jack. Der Name „Jack-o’-Lantern“ leitet sich von dieser Legende ab. 3 Briefmarken Halloween Österreich 20052 Halloween-Briefmarken aus Frankreich 2004 Die Kürbislaternen auf den Briefmarken Österreichs (2005) und Frankreichs (2004) wirken fast freundlich. Ich finde sie jedenfalls nicht wirklich furchterregend.

Irische Legende – „Jack of the Lantern“

Jack war ein gerissener und geiziger Trunkenbold. Eines Abends war er stockbesoffen und begegnete dem Teufel, der seine Seele an sich reißen wollte. Doch Jack war schlau. Er überredete den Teufel zu einem letzten Drink. Um zu bezahlen, nahm der Teufel die Gestalt einer Münze an. Jack schnappte sich die Münze und steckte sie in einen Beutel mit einem kreuzförmigen Verschluss. Der Teufel würde ihn nur freilassen, wenn Jack ihm versprach, ihn zehn Jahre lang in Ruhe zu lassen. Und so geschah es. Zehn Jahre später kreuzte der Teufel erneut seinen Weg. Jack bat ihn um einen letzten Gefallen: einen Apfel. Er forderte den Teufel heraus, auf den Apfelbaum zu klettern. Als der Teufel oben im Baum war, schnitzte Jack ein Kreuz in den Stamm, damit der Teufel nicht mehr herunterkommen konnte. Schließlich ließ Jack ihn frei, nachdem der Teufel versprochen hatte, seine Seele niemals zu beanspruchen. Als Jack starb, wurde er am Himmelstor abgewiesen. Er hatte ein sündiges Leben geführt und sich zudem mit dem Teufel eingelassen. Doch selbst in der Hölle war er wegen des Versprechens des Teufels nicht willkommen. Jack hatte kein Zuhause und war dazu verdammt, ewig auf Erden umherzuirren. Der Teufel hatte ihm jedoch eine glühende Kohle hinterhergeworfen. Jack steckte sie in eine Rübe. So besaß er eine Laterne, mit der er seinen langen, dunklen Weg erhellen konnte. Sein Spitzname „Jack of the Lantern“ wurde später zu „Jack-o'-lantern“ abgewandelt. 4 Briefmarkenblöcke Frankreich 2001 Ein unheimlicher Briefmarkenblock aus Frankreich aus dem Jahr 2001.

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