Witze mit Briefmarken (Teil 3)

Niederlande Beitrag Briefmarken
Die Herausgabe der Briefmarke zum 60. Jahrestag des Frauenwahlrechts am 28. August 1979 sorgte unter Briefmarkensammlern für großes Aufsehen. Darüber wurde bereits am 10. April 2007 im Blog berichtet. Es ging um die Rechtsfrage, ob der obere Rand der Briefmarken für die Portogebühr gültig war. Siehe Dieser Artikel stammt aus dem Jahr 2007.. Viele Sammler warteten jedoch nicht das Ende dieses juristischen Tauziehens ab und verwendeten einen Streifen vom Rand des Briefmarkenbogens als Porto am Ausgabetag oder später. Schließlich war doch gesetzlich vorgeschrieben, dass das Wort „Niederlande“ zusammen mit der Wertangabe auf einer Briefmarke erscheinen musste? Also, nur ein Scherz. Ich stieß auf einen weiteren solchen Umschlag, bei dem dieser Streifen von der Post angenommen und sogar vom Beamten des Postamts Alphen aan den Rijn handschriftlich abgestempelt wurde. Für die Sendung wurde kein Nachporto berechnet. Noch lustiger ist, dass als Ortsname BUSSEM angegeben wurde, obwohl es natürlich BUSSUM heißen müsste. Selbst der Post unterlaufen manchmal Fehler, denn derselbe Fehler trat bei der Erstellung einer neuen Briefmarke auf. Nach Entdeckung des Fehlers wurde umgehend ein neuer Stempel mit dem korrekten Namen bestellt. Oder war der falsche Stempel etwa auch nur ein Scherz?

2 Kommentare

  1. […] Zum Abschluss unseres Albums noch ein Bonus: Dieses kleine Schmuckstück haben wir beim Stöbern im Internet in den Archiven der Post entdeckt. Es handelt sich um eine echte, offizielle Briefmarke, die tatsächlich im Einsatz war. […]

Hinterlasse einen Kommentar

Der Zeitpunkt, zu dem Ihre Antwort sichtbar wird, kann je nach Sprache variieren und bis zu 24 Stunden dauern.

Gastbeitrag