Fälschungen

Niederlande Briefmarken
BriefmarkenfälschungenIch habe eine Fälschung gekauft. Nein, ich wurde nicht betrogen, ich wusste, dass die Briefmarken nicht echt waren, habe sie aber trotzdem gekauft. Ich wollte sie haben, weil ich die Fälschungen selbst genauer studieren wollte. Es gibt viele verschiedene Methoden und Arten der Fälschung. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass die Briefmarkenfälschung tatsächlich in dem Jahr begann, in dem die Briefmarken erstmals herausgegeben wurden. Damals ging es nicht darum, die Fälschungen an leichtgläubige Sammler zu verkaufen, sondern einfach darum, die Kosten für den Briefversand zu sparen.

Fälschungen

Fälschungen beschränken sich nicht nur auf Briefmarken; auch Poststempel und ganze Briefumschläge können nachgeahmt werden, und perforierte Marken lassen sich in unperforierte umwandeln und umgekehrt. Kurz gesagt: Alles kann gefälscht werden. Eine bekannte Fälschung einer niederländischen Briefmarke ist die Königin-Wilhelmina-Marke mit Pelzkragen und Schattierung im Hintergrund des Porträts (NVPH 81). Unten sehen Sie eine solche Fälschung neben einer echten, abgestempelten Marke. Würden Sie eine Fälschung sofort erkennen? NVPH 81 Ein unadressierter Ersttagsbriefumschlag aus dem Jahr 1950 hat einen hohen Katalogwert und ist daher für Geldfälscher sehr interessant. Für Anfänger ist es oft schwierig, gefälschte Ersttagsbriefumschläge zu erkennen.

Gefälschte Überdrucke

Auch Aufdrucke auf Briefmarken werden gefälscht. Von dieser Dienstmarke mit dem roten Aufdruck „Armenwet“ (Armengesetz) sind laut einem Experten mehr Fälschungen als Originale im Umlauf. Beim Kauf einer solchen Marke empfiehlt sich ein Prüfbericht.

Armengesetz

Meine (absichtlich) gekauften Fälschungen taugen nicht viel, ich betrachte sie eher als Raritäten. Sie wurden auf einer Auktionsseite angeboten und eindeutig als Fälschungen (also Plagiate) beschrieben. Es handelt sich um gebrauchte Briefmarken mit einem Aufdruck. Der Aufdruck auf dieser Marke lautet: „Leiden 1944“ mit einem Hakenkreuz darüber. Ich habe die Marken untersucht und vermute, dass der Aufdruck mit einem Tintenstrahldrucker erstellt wurde. Da diese Briefmarken nicht im Katalog enthalten sind, liegt die Vermutung nahe, dass es sich nicht um echte Aufdrucke handelt. Deshalb habe ich sie unter „Raritäten“ aufgeführt. Haben Sie jemals (bewusst oder unbewusst) eine Fälschung gekauft?

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