Die Färöer-Inseln verfügen über vier Unterwassertunnel.
Vor 51 Jahren erschienen die ersten Briefmarken eines Archipels, das bis dahin vielen relativ unbekannt war: die Färöer-Inseln, die zu Dänemark gehören und zwischen Schottland, Island und Norwegen liegen.

Am 1. April 1976 erlangten die Inseln mit der Gründung des „Postverk Foroya“ ihre postale Unabhängigkeit. Dieses Ereignis wurde in diesem Jahr mit einem Sonderblock gewürdigt.


Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Inseln von den Briten besetzt. Dies sollte verhindern, dass die deutsche Herrschaft, die zu diesem Zeitpunkt bereits das Mutterland Dänemark besetzt hielt, sich auf die Färöer-Inseln ausdehnte. Aus philatelistischer Sicht sind aus dieser Zeit die unten abgebildeten, überdruckten Briefmarken erhalten geblieben.

Die Briefmarken dieser Inseln haben zweifellos zu größerem Ruhm geführt. Ganz sicher unter Philatelisten.
Die Inseln sind wohlhabend und verfügen über eine gute Infrastruktur, die derzeit vier Unterwassertunnel umfasst. Diese bemerkenswerten Tunnel wurden bei ihrer Eröffnung mit einer Briefmarkenserie gewürdigt.
Im Jahr 2002 wurde die Vágatunnilin eröffnet. Sie verbindet den Flughafen auf Vágar mit der Hauptinsel Streymoy, auf der sich die Hauptstadt Tórshavn befindet.

Im Jahr 2006 wurde die Norðoyatunnilin eröffnet. Sie verbindet die Inseln Eysturoy und Borðoy und macht den Osten von Klaksvik von nun an ohne Fähre über die Straße von Tórshavn oder dem Flughafen aus erreichbar.

Der Eysturoy-Tunnel wurde 2020 eröffnet. Er ist ein einzigartiger Tunnel mit einer Kreuzung, für die der weltweit erste Unterwasserkreisel gebaut wurde. Von Tórshavn aus erreicht man nun Klaksvík, Runavik oder Eysturoy schnell über diesen Tunnel. Bis 2020 musste man dafür einen Umweg über die nördlicher gelegene Streyminbrücke in Kauf nehmen (siehe Abbildungen von Briefmarken mit dem Tunnel und der Streyminbrücke unten).


Der neueste Tunnel wurde 2023 eröffnet und verbindet die Insel Sandoy mit Tórshavn. Dieser Tunnel hat eine Länge von nicht weniger als 11 Kilometern.

| Tunnel | Verbindet | Länge | Geöffnet |
|---|---|---|---|
| Vagatunnilin | Streymoy – Vágar | 4,9 km | 2002 |
| Der Nordseetunnel | Eysturoy – Borðoy (Klaksvík) | 6,3 km | 2006 |
| Eysturoyartunnilin | Streymoy – Eysturoy | 11,2 km | 2020 |
| Sandoyartunnilin | Streymoy – Sandoy | 10,8 km | 2023 |
2015 unternahm ich selbst eine besonders schöne Tour durch die Färöer-Inseln und fuhr durch die ersten beiden Tunnel. Waren Sie schon einmal auf den Färöer-Inseln oder planen Sie eine Reise dorthin?
Klicken Sie hier, um Briefmarken von den Färöer-Inseln bei PostBeeld anzusehen.

Ab dem 1. Juli müssen wir Einfuhrzölle für die Lieferung von Briefmarken von den Färöer-Inseln zahlen.
So wird die Philatelie in unserem Land zerstört.
„Die Färöer“ haben das schon selbst zerstört. Eine Jahressammlung von 25 Briefmarken für 100 €.
Und es handelt sich um eine europäische Regelung, also nicht nur um eine Regelung in unserem Land. So viel wird online über die Grenze bestellt, dass die Regierungen nun auch ein Stück vom Kuchen abhaben wollen (ein paar Euro).
Schönes neues Layout von Freestampcatalogue.
Kann mir jemand erklären, was mit all den Artikeln auf Postzegelblog in der Vergangenheit passiert ist?
Sind diese noch irgendwo zu finden, oder wurden sie in den Müll geworfen?
Die meisten Artikel, zumindest jene ab 2016, sind jetzt einfach auf Freestampmagazine zu finden. Alle Inhalte sind nun auch in sechs Sprachen verfügbar.
Tatsächlich werden schon seit einiger Zeit Anstrengungen unternommen, den Kauf von Briefmarken aus Nicht-EU-Ländern für Sammler unattraktiv zu machen. Seit dem 1. Juli wurden die Maßnahmen noch einmal verschärft. Ein Beispiel:
Habe bei Canada Post drei Briefmarkenheftchen (Neuerscheinungen) gekauft. Preise: 7.44–12.40 CAD und 9.92 CAD.
Zollabfertigungskosten:
– MwSt. 9 % (oft werden fälschlicherweise 21 % berechnet)
– Bearbeitungsgebühr 10.00 €
– Einfuhrzölle 3x € 3.00.
Insgesamt belief sich der Betrag also auf 21.46 €. Für eine Sendung mit einem Nominalwert von 18.77 € (offenbar erfolgte die Umrechnung in US-Dollar).
Unakzeptabel!! Aber was kann man dagegen tun?