Die belgische Besetzung von Eupen
Der Kanton Eupen umfasste die Postämter Astenet, Eupen 1 und Eupen 2, Eynatten, Herbestal, Hergenrath, Kettenis, Lontzen, Moresnet und Raeren. Für diese Postämter wurde ab dem 20. März 1920 eine Briefmarkenserie mit dem Aufdruck „Eupen“ herausgegeben.
Die Serie mit dem Aufdruck „Eupen & Malmédy“ und deutschen Werten wurde mit Wirkung vom 28. März 1920 für ungültig erklärt.
Die Serie umfasste wesentlich mehr Werte als die ursprüngliche Aufdruckserie. Für die niedrigen Werte wurden Briefmarken mit dem Bildnis von König Albert I. verwendet.
Die Briefmarken mit Abbildungen von Gebäuden wurden ebenfalls mit dem Aufdruck versehen.
Die Serie wurde durch Münzen im Wert von 1 Franken bis einschließlich 10 Franken mit verschiedenen Designs vervollständigt.
Auch Nachportomarken wurden berücksichtigt, und fünf Werte wurden überdruckt. Alle Überdrucke wurden in der Briefmarkendruckerei in Mechelen angebracht.
Bei den Nachportomarken ist im Aufdruck ein kleiner Fehler aufgetreten: ein „gebrochenes“ „e“. Dieser Fehler findet sich auf allen Werten. Die mit „Eupen“ aufgedruckten Marken konnten auch im Kanton Malmedy verwendet werden. Die Serie verlor am 30. April 1931 ihre Gültigkeit für den Postversand. Danach wurden die allgemein in Belgien erhältlichen Briefmarken verwendet.

Die Geschichte und die obigen Anspielungen haben mir gefallen.
Ich bin selbst Sammler von Erinnerungsstücken aus dem Zweiten Weltkrieg.