Kommerzielle Werbung und Briefmarken

Philatelie Beitrag Eisenbahn
Ende des letzten Jahrhunderts wurden wir mit Werbung auf Briefmarken überschwemmt. Mit „wir“ meine ich die Briefmarkensammler Südafrikas. Briefmarken mit aufgeklebten Vignetten, die Werbung enthielten, und viele Briefmarkenblöcke mit ein und demselben Text. coach-house-1997-021-400p.jpg Wie von der Kutschenhaus in Agatha, ein paar Stunden von Johannesburg Von dort aus gelangt man zu einem wunderschönen Fünf-Sterne-Hotel. Dieses Hotel steht an der Stelle, wo einst die Postkutsche hielt und während des Goldrausches im späten 19. Jahrhundert Übernachtungsmöglichkeiten bot. Ein bedeutender historischer Moment der Postgeschichte. coach-house-1997-022-400p.jpg Doch mit den Blöcken kamen auch andere Werbeformen, insbesondere von Briefmarkenhändlern und Auktionshäusern. Nicht nur Händler und Auktionshäuser aus Südafrika, sondern auch aus anderen Ländern. coach-house-1997-023-400p.jpg Wie ein Briefmarken- und Münzhändler im Eastgate Shopping Complex in Bedfordview, Gauteng, Südafrika. Oder Harmers, das renommierte Auktionshaus in London, Großbritannien, das seit 1918 besteht. eastgate-universal-1998-024-400p.jpg Zwei wunderschöne Blöcke, die in eine thematische Briefmarkensammlung zum Thema Eisenbahnen passen. harmers-1998-025-400p.jpg Oder vielleicht ein Block speziell für junge Philatelisten? Kommerziell oder nicht? Er kostet zwar etwas mehr… Aber so eine schöne Ente mit weißem Gesicht darf in keiner Vogelsammlung fehlen! youth-philately-1997-027-400p.jpg Auch die Universität Pretoria hat sich auch des Mediums „Briefmarke“ bedient und einen Block mit Werbetext zur Internationalen Wissenschaftsausstellung ESI '07 bedrucken lassen. Man muss schon ein dickes Fell haben, wenn man dieses Nashorn nicht in seiner Sammlung afrikanischer Säugetiere haben möchte! university-pretoria-1997-028-400p.jpg Eine positive Entwicklung? Oder gehören diese Blätter auch zu den unerwünschten Ausgaben? Sie werden jedoch von der südafrikanischen Post angeboten. philatelic-service-1997-026-400p.jpg Ein Service für Briefmarkensammler? Dem letzten Abschnitt nach zu urteilen, ja! Was ist Ihre Meinung dazu?

8 Kommentare

  1. '@Lia von @Cees

    Das sind sicherlich wunderschöne Vorläufer der personalisierten „Registerkarten“ auf Briefmarken, auch wenn man die meisten davon nicht wirklich als „Registerkarten“ bezeichnen kann…

  2. '@Ton

    Die Frage ist, ob diese Briefmarkenausgaben ebenfalls Teil des Programms waren. Und ob diese Artikel quasi als „Hintertür“ parallel dazu veröffentlicht wurden.

  3. Albert Heijn am Rand der Weihnachtsbriefmarken, eine Briefmarke von VenD und vielleicht die königlichen Hoflieferanten; ich glaube, dieses Phänomen ist hier auch bekannt….

  4. @Rein, die ganze Ehre gebührt allein Cees!!! Beim Veröffentlichen des Artikels habe ich vergessen, ein Häkchen zu verschieben. Dadurch landete mein Name versehentlich darunter.

  5. Falls ich die mal bekomme, umso besser. Aber sammle sie nicht. Das sind keine „echten“ Briefmarken für eine Sammlung. Aber das ist nichts Neues. Die offiziellen Briefmarken in Australien hatten das schon vor 100 Jahren auf der Rückseite.

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