Sammlung von Fürst Albert II. in Brügge
Diesen Sommer werden in Brügge Meisterwerke aus der Briefmarkensammlung von Fürst Albert II. von Monaco ausgestellt. Um darauf aufmerksam zu machen, gaben Belgien und Monaco eine gemeinsame Briefmarke heraus. Die Marke zeigt ein Detail aus einem Gemälde des 17. Jahrhunderts: „Kabarett am Seineufer“. Dieses Gemälde stammt von Jan Brueghel der Jüngere, der Sohn von Jan Brueghel der Ältere und Enkel von Pieter Brueghel der Ältere. Fürst Albert II. von Monaco besitzt noch viele weitere Werke alter flämischer Meister in seiner Sammlung.

Der Prinz besitzt außerdem eine ganz besondere Briefmarkensammlung. Der Vorsitzende des exklusiven Club de Monte-Carlo ist der Belgier Patrick Maselis. Der philatelistische Club wurde 1999 von Prinz gegründet. Rainier von Monaco, ein leidenschaftlicher Briefmarkensammler und Vater von Fürst Albert II.
Ausstellung im Havenhuis De Caese
Der Club organisiert jedes Jahr Ausstellungen außerhalb Monacos, dieses Jahr fand sie in Brügge im Havenhuis de Caese statt. Das wunderschöne Gebäude aus dem Jahr 1765 liegt in der Hoogstraat, mitten im Stadtzentrum. Auf Wunsch der monegassischen Botschaft wurde das Havenhuis für diese Veranstaltung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 15. August. Zahlreiche Poststücke, bis hin zu kompletten Briefmarkenbögen, werden gezeigt. Die Hälfte davon stammt aus der Sammlung von Fürst Albert, die andere Hälfte aus Sammlungen von Mitgliedern des Club de Monte-Carlo mit dem Thema „Brügge“. Für Briefmarkensammler aus Monaco und Belgien ist sie ein wahrer Augenschmaus und ein wahrer Augenschmaus.



Was mir an den beiden Briefmarken auffällt, ist, dass sowohl die Farbgebung als auch das Bild nicht identisch sind. Liegt das an der handwerklichen Ausführung?
Was mich außerdem erstaunt, ist, dass Monaco daraus einen unnötig hohen Portowert gemacht hat.
Vermutlich, weil sie wissen, dass viele belgische Sammler diese Briefmarke kaufen werden.
Und schließlich noch ein Werk von Cees Janssen.
Ich habe sie vermisst!
Zur Information: Ich habe diese (kostenlose) Ausstellung besucht. Sie betrifft lediglich einen für die Ausstellung geöffneten Teil der Keller und NICHT das wunderschöne Erdgeschoss oder das äußerst interessante Obergeschoss.
Die Ausstellung ist zwar recht klein, enthält aber eine Reihe schöner Stücke aus der belgischen Briefmarkengeschichte sowie einen Überblick über die Postgeschichte von Monaco und Brügge im Laufe der Jahrhunderte.
Tatsächlich, im Keller des Gebäudes. Auf dem Foto rechts sieht man, wie man durch das Tor geht und dann die Treppe hinunter. Man braucht einen Moment, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen, aber danach sind die Briefmarkenbögen, die Post, die Zeichnungen und so weiter deutlich zu erkennen. Ich konnte einige wunderschön eingerichtete Räume im Erdgeschoss bewundern. Das war aber reiner Zufall.
Ich habe heute nachgesehen, und die Monaco-Abteilung war eine riesige Enttäuschung. Tatsächlich war keine einzige Briefmarke aus Monaco zu sehen.
Offenbar war Rainiers Sammlung nur 2 Wochen in Brügge zu sehen.
Zu sehen waren nur Farbkopien!
Das ist schlichtweg eine Schande. Dann sollte man die Ausstellung nach zwei Wochen schließen oder die Öffentlichkeit informieren.
Der Abschnitt Belgien – Belgisch-Kongo und die schöne Sammlung von Vorgängern (Thema Brügge) waren auf jeden Fall lohnenswert.