Besondere Hinweise

Briefmarken
Der deutsche Dichter Friedrich (von) Schiller erhielt Ich habe vor Kurzem eine Zahlungserinnerung für die Fernseh- und Radiolizenzgebühren erhalten.Sehr bemerkenswert, wenn man schon 1805 gestorben ist. Und noch seltsamer, wenn man bedenkt, dass das Radio erst um 1900 erfunden wurde.   Die Mahnungen landeten schließlich an der Friedrich-Schiller-Grundschule in Weigsdorf-Köblitz (Sachsen). Der Schulleiter informierte die zuständige deutsche Gesellschaft für die Einziehung der Entschädigungszahlungen (GEZ), dass der berühmte Dichter bereits seit rund 200 Jahren tot sei. Hartnäckigkeit zahlt sich aus, dachte sich die GEZ wohl, denn die Mahnungen rissen nicht ab. Man forderte Schiller sogar auf, zu beweisen, dass er weder Radio noch Fernseher besaß. Schließlich räumte die GEZ ihren Irrtum ein.

Ludovike Simanowiz [Public domain]

Friedrich Schiller wurde 1759 geboren und starb 1805 an einer Lungenkrankheit. Drei Jahre vor seinem Tod wurde er geadelt und durfte sich fortan „von Schiller“ nennen. Schiller war nicht nur ein begabter Dichter, sondern auch Dramatiker und Philosoph. Um Inspiration zu finden, pflegte er einige ungewöhnliche Gewohnheiten. Manchmal stellte er seine Füße in einen Eimer mit Eis. Und er schnupperte am Duft überreifer Äpfel, die er in einer Schreibtischschublade aufbewahrte. Seltsam, aber es inspirierte ihn zu wunderschönen Gedichten wie der berühmten „Ode an die Freude“. Im Jahr 2005, 200 Jahre nach seinem Tod, wurde das Schiller-Jahr ausgerufen. Zu diesem Anlass wurden verschiedene Briefmarken herausgegeben. Darunter befand sich eine Marke mit Bezug auf das Gedicht „Ode an die Freude“ sowie eine Marke mit der Schiller-Statue in Weimar, wo er lange Zeit lebte. Dieser Artikel wurde von Jacqueline van der Pas verfasst. Hannes Grobe [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)] und Ludovike Simanowiz [Public domain]
Gastbeitrag