113. Tour de France: Kirchen, Burgen und Berge

Die 113. Tour de France fand vom 4. bis 26. Juli 2026 statt. Der Kampf um den Gesamtsieg war wenig spannend. Der Sieger stand schnell fest. Er gewann fünf Etappen und war der Konkurrenz deutlich überlegen. Wir genossen jedoch die Kulisse der französischen Landschaft als ultimatives Tour-de-France-Erlebnis. Frankreich hat definitiv einiges zu bieten als attraktives Reiseziel. Trotz der hohen Temperaturen (die für eine sportliche Leistung nicht förderlich sind) planen die Organisatoren offensichtlich nicht, den Starttermin zu verschieben, beispielsweise in den Herbst (mit viel Regen). Das möchte man schließlich nicht im Fernsehen sehen. Auch der 14. Juli (Nationalfeiertag) muss Teil der Grand Tour sein. Derzeit werden verschiedene schöne Orte als Start- oder Zielpunkt in Betracht gezogen.
Kennzahlen der 113e Auflage
- Insgesamt 184 Teilnehmer
- 23 Teams mit 8 Fahrern
- 17 niederländische Radfahrer
- 30 belgische Radfahrer
- Gesamt: 3320,7 Kilometer
- 21 Etappen (2 Ruhetage)
- 1. Mannschaftszeitfahren
- 1 Einzelzeitfahren

Barcelona
Im Jahr 2026 gedenkt Barcelona des 100. Todestages des weltberühmten Architekten Antoni Gaudí am 10. Juni 1926. Die Stadt und die Sagrada Família veranstalten das ganze Jahr über Sonderausstellungen, Konzerte und Gedenkveranstaltungen, darunter auch die Gedenkfeier zum Todestag im Juni. Selbstverständlich darf der Start der Tour de France in dieser Stadt nicht fehlen.

Carcassonne
Carcassonne ist eine befestigte Stadt in der Region Okzitanien, 90 km südöstlich von Toulouse, etwa zwischen den Pyrenäen und der Montagne Noire. Die Stadt erstreckt sich beidseitig des Flusses Aude, und der Canal du Midi durchfließt sie. Dank ihrer zentralen Lage spielt sie eine wichtige Rolle als regionaler Markt. Nach Paris, Versailles und Mont Saint-Michel ist sie die zweitgrößte Touristenattraktion Frankreichs. Das berühmteste Wahrzeichen ist die vollständig restaurierte Altstadt, La Cité de Carcassonne. Diese historische Festungsstadt gehört seit 1997 zum UNESCO-Welterbe. Sie ist ein außergewöhnliches Beispiel einer fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadt in Europa und die größte erhaltene mittelalterliche Festung.

Pau
Die Tour de France hat Pau bereits 77 Mal als Etappenort (Start- oder Zielort) genutzt. Damit liegt Pau nach Paris und Bordeaux auf dem dritten Platz der am häufigsten besuchten Städte der Tour de France. Die französische Stadt liegt am Fuße der Pyrenäen und dient seit 1930 fast ununterbrochen als regelmäßiger Start-, Stopp- oder Zielort für anspruchsvolle Bergetappen. Sieben Mal konnte ein niederländischer Radrennfahrer in Pau gewinnen. Ein großer Vorteil ist die gute Logistik in Pau. Es gibt zahlreiche Hotelunterkünfte.

Bordeaux
Bei der Tour de France 2026 war Bordeaux am 10. Juli 2026 Ziel der 7. Etappe (eine flache 175,1 Kilometer lange Etappe ab Hagetmau), die Tim Merlier im Massensprint gewann. Bordeaux ist eine Stadt im Südwesten Frankreichs. Sie ist die Hauptstadt des Départements Gironde, der ehemaligen Region Aquitanien und der neuen, größeren Region Nouvelle-Aquitaine. Sie ist die historische Hauptstadt der Gascogne. Die Agglomeration ist als Bordeaux Métropole organisiert. Die Stadt hatte am 1. Januar 2023 267.991 Einwohner. Die Agglomeration zählte fast 900.000 Einwohner. Die Stadt ist weltweit bekannt für die Weine der Region. Seit Juni 2007 gehört der Port de la Lune, ein Teil der Stadt, zum UNESCO-Welterbe.

Mehr Infos:
113e Tour de France 2026: https://www.letour.fr/fr/
Frühere Blogbeiträge zur Tour de France: https://www.postzegelblog.nl/tag/tour-de-france/
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